Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

Ersthilfe, Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge

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Die Erdbeben vom 25. April und 12. Mai 2015 mit der Stärke 7,9 und 7,4 gelten als die tödlichste Katastrophe in der Geschichte Nepals. Laut Regierung starben etwa 9.000 Menschen an den Folgen der Beben, rund 22.300 wurden verletzt. 600.000 Häuser lagen landesweit in Schutt und Asche. In Gorkha und Sindhupalchok, den Epizentren der Beben, wurden nahezu 90 Prozent der Infrastruktur und Wohnhäuser zerstört.

Hilfe für Erdbebenopfer

Seit den beiden großen Erdbeben des Jahres 2015 hat die Welthungerhilfe knapp 200.000 Menschen mit Nothilfemaßnahmen erreicht. Dazu zählt die Verteilung von Nahrungsmitteln, medizinische Betreuung, Wasserversorgung und Bereitsstellung von Notunterkünften. Langfristig organisiert die Welthungerhilfe nachhaltige Projekten zur Verbesserung der Ernährungssituation und im Katastrophenschutz.

Erfolge strotz vieler Hürden

Langwierige bürokratische Prozesse ermöglichten es nur sehr schleppend, mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Zumal die staatliche National Reconstruction Authority (NRA) erst sehr spät neue Bauvorschriften für die Konstruktion von erdbebensicheren Häusern entwickelte und zuvor keine Genehmigungen erteilte.

Doch Besserung ist in Sicht. Von staatlicher Seite werden verstärkt Ingenieure beschäftigt und in Ausbildungsprogramme für Maurer und Tischler investiert. Zudem können nun auch internationale Hilfsorganisationen ihre Mittel direkt beisteuern, um Häuser wieder aufzubauen..

Projektsteckbrief

Projekt Typ

Hilfe für Erdbebenopfer

Ort

Nepal
Südasien

Spendensumme

50.000 Euro

Spendenpartner: Welthungerhilfe e.V. Die Welthungerhilfe hat sich dem Kampf gegen den weltweiten Hunger und für eine nachhaltige Ernährungssicherheit verschrieben. Dazu unterstützt sie vor Ort Menschen nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, um Lebenssituationen langfristig und nachhaltig zu verbessern.