Hilfe für Flüchtlinge in Syrien und der Türkei

Überlebens- und Übergangshilfe für Opfer des Bürgerkriegs

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Seit mehr als fünf Jahren dauert der Bürgerkrieg in Syrien bereits an. Der Konflikt hat sich zu einer der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit entwickelt. Mehr als 6,1 Millionen Syrerinnen und Syrer wurden innerhalb ihrer Heimat vertrieben. Rund 4,8 Millionen sind ins Ausland geflohen, die meisten von ihnen in die angrenzenden Nachbarstaaten wie Jordanien, Libanon, Türkei, aber auch in den Irak.

Hilfe für Bevölkerung

In Syrien konzentriert sich die Welthungerhilfe auf ihr Mandat der Ernährungssicherung und versorgt die Opfer des Bürgerkrieges in Syrien mit Nahrungsmitteln und Lebensmittelgutscheinen. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes (AA) konnten 190,000 Menschen in Nordsyrien von kostenlosen Brotverteilungen und Lebensmittelgutscheinen profitieren. Auch in Idleb und Aleppo konnte die Welthungerhilfe in Zusammenarbeit mit PIN 19.000 Haushalte mit Brotlieferungen versorgen.

Engagement in der Türkei

Rund 2,7 Millionen syrische Flüchtlinge sind in der Türkei registriert. Die Mehrheit von 2,5 Millionen Menschen lebt außerhalb der Flüchtlingslager in Städten und ländlichen Regionen. Rund 250.000 Frauen, Männer und Kinder leben in 26 Flüchtlingslagern in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze. Syrische Flüchtlinge, die außerhalb der offiziellen Lager leben, sind weitestgehend von der Versorgung durch die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD ausgeschlossen. Genau diese Menschen unterstützt die Welthungerhilfe mit Nahrungsmittelhilfen, Schulbeihilfen und anderen Aktivitäten.

Projektsteckbrief

Projekt Typ

Hilfe für Bürgerkriegsopfer

Ort

Syrien und Türkei
Vorderasien

Spendensumme

50.000 Euro

Spendenpartner: Welthungerhilfe e.V. Die Welthungerhilfe hat sich dem Kampf gegen den weltweiten Hunger und für eine nachhaltige Ernährungssicherheit verschrieben. Dazu unterstützt sie vor Ort Menschen nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, um Lebenssituationen langfristig und nachhaltig zu verbessern.