Umweltschonende Kochöfen für Malawis Bevölkerung

Unterstützung für die Betroffenen des Zylkons Idai

Zurück zur Übersicht

Es könnte so schön sein, hier im kleinen Dorf Mwalija im südlichen Malawi. Die Landschaft ist malerisch, das Land sehr fruchtbar. Doch heute ist Mwalija eine Geisterstadt. Von den meisten einfachen Häusern stehen nur ein paar Grundmauern, von anderen zeugen nur noch ein paar lose herumliegende Ziegel. Bis vor wenigen Wochen lebten hier noch rund 2.000 Menschen. Doch dann kam Zyklon Idai, einer der schwersten Tropenstürme auf der Südhalbkugel seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – die Bewohner wurden über Nacht obdachlos.

Hilfe für die Opfer von Zyklon Idai

Insgesamt rund 900.000 Menschen sind in Malawi von den Fluten betroffen. Ein erheblicher Teil der in diesen Tagen eigentlich anstehenden Ernte scheint verloren – fatal in einem Land, das vor allem von der Landwirtschaft lebt. Die Welthungerhilfe hat nach den ersten Notversorgungen damit begonnen, mit den Menschen vor Ort den Wiederaufbau zu planen.

Energiesparende Öfen

Mit der Verteilung von ca. 2.000 Öfen können die Familien, deren gesamtes Hab und Gut in den Überschwemmungen verloren gegangen ist, sich wieder Nahrung zubereiten. Bei einer durchschnittlichen Familiengröße von 5 Personen, ermöglicht die Welthungerhilfe die Versorgung von ca. 10.000 Menschen. Da die Öfen vor Ort von Handwerkern aus Ton angefertigt werden, wird gleichzeitig die lokale Wirtschaft unterstützt. Das genutzte Modell ist dabei viel energieeffizienter als die traditionellen Öfen, so dass weniger Holz verbraucht wird und weniger CO2 in die Atmosphäre geht.

Projektsteckbrief

Projekt Typ

Verteilung von Kochöfen

Ort

Malawi
Südostafrika

Spendensumme

15.000 Euro

Spendenpartner: Welthungerhilfe e.V. Die Welthungerhilfe hat sich dem Kampf gegen den weltweiten Hunger und für eine nachhaltige Ernährungssicherheit verschrieben. Dazu unterstützt sie vor Ort Menschen nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, um Lebenssituationen langfristig und nachhaltig zu verbessern.